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Mitglied eines Netzwerks
Bei den meisten fallen keine einmaligen Aufnahmegebühren an. Diese werden meist nur von Netzwerken verlangt, die ohnehin nur Unternehmen akzeptieren, die bereits zum Aufbau ihrer Marke viel Geld in Werbung investiert haben. In diesem Fall kann die Aufnahmegebühr durchaus 4000 EUR betragen.

Die Vorteile der Netzwerke, welche diese Kosten rechtfertigen, liegen in erster Linie darin, dass Sie sich nicht um die Beschaffung von Werbepartnern kümmern müssen. Diese sind bei den Plattformen bereits angemeldet (z.B. mehr als 200.000 Teilnehmer und 2 Milliarden Ad-Impressions im Monat beim First Mover in Deutschland).
Weiterhin nutzen alle besseren Netzwerke Tracking-Technologien und Fake-Schutz, welche zwar auch selbst realisiert werden können, jedoch in der Entwicklung einige Kosten verschlingen. Besonders auf dem amerikanischen Markt gibt es allerdings auch gute Scripts für ein paar Hundert Dollar.

Ferner ersparen Ihnen Netzwerke einen zusätzlichen buchhalterischen Aufwand.
Wenn z.B. 987 Webmaster jeweils Leads oder Sales für Sie vermittelt haben, müssten Sie für jeden eine Gutschrift erstellen. Dies ist heute jedoch kein Problem mehr, da die meisten Scripts dies automatisch machen. Da jeder der 987 Webmaster aber auch seine Umsätze erhalten möchte, werden Sie auch 987 Banküberweisungen vornehmen müssen.
Dies fällt hier Weg - Sie zahlen monatlich eine Summe an das Netzwerk, und dieses übernimmt die Auszahlungen an die Webmaster.

Selbstverständlich haben Sie bei allen guten Netzwerken ebenfalls die Möglichkeit, Werbepartner abzulehnen. Es hat sich etabliert, dass sich Werbepartner bei Ihnen bewerben müssen. Sie sollten einmal täglich Ihr Merchant-Interface besuchen, und eingehende Bewerbungen bearbeiten.
Ebenfalls sollte die Möglichkeit vorhanden sein, automatisch alle Bewerbungen zu akzeptieren. Dies erspart es täglich unzähliche Partner-Websites zu besuchen, bei denen man größtenteils den Eindruck erhält, man sei das erste menschliche Wesen, welches einen Blick auf die Präsenz werfen durfte.
Bei Click- oder gar Viewprogrammen verstehe ich eine strenge Überprüfung jeder teilnehmenden Werbefläche, bei Lead/Sale Programmen ist es meiner Meinung nach unsinnig daraus ein Dogma zu machen.
Zumal ich 3 der 5 von mir am Anfang genannten Netzwerke selbst als Merchant kenne, und mir noch nie eine illegale Website dort als Bewerbung vorgeschlagen wurde.
Es stellt sich lediglich die Frage, ob man wirklich nur in absolut hochklassigen Portalen werben möchte (die sich in den Netzwerken ohnehin sehr rar machen). Meine Meinung: Es muss nicht immer Kaviar sein. Denn viele, auch private Websites, von denen man es nicht gedacht hätte, können einem eine enorme Kundenanzahl bescheren. Eine abgelehnte Bewerbung an einen Werbepartner (in 99% der Fälle ohne vernünftige Begründung) wird auch sehr schnell persönlich aufgefasst.

Von Aaron Kahlau

 
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